Osteoporose
Eine Krankheit, die sich anschleicht:
Sie kommt auf leisen Sohlen: Wenn die ersten Symptome wie Schmerzen oder gar Knochenbrüche auftreten, ist der Krankheitsverlauf meist schon fortgeschritten.
Viel Knochensubstanz ist dann schon abgebaut, die Knochenstruktur häufig porös und angegriffen, so dass 80-90 Prozent der Oberschenkelbrüche und Wirbelkörperfrakturen sowie 70 Prozent der Unterarmfrakturen als Ursache eine Osteoporose haben. Allgemein gilt Osteoporose als eine typische Krankheit älterer Frauen, da deren Knochen mehr als doppelt so häufig brechen wie die der Männer. In Deutschland wird die Zahl der an Osteoporose erkrankten auf 6 Millionen geschätzt: Jede dritte Frau und jeder vierte Mann erkranken an Osteoporose.
Präventive Maßnahmen:
Die einfachsten Maßnahmen gegen diese Krankheit gehören zum klassischen Repertoire jedes Präventivmediziners: Gesunde Ernährung und viel Bewegung. Neueste Studien zeigen denn auch klar auf, dass ein regelmäßig durchgeführtes Fitnesstraining einen sehr positiven Einfluss auf die Verhinderung oder Verbesserung der Osteoporoseentwicklung hat. Einen besonderen Stellenwert kommt hier dem Krafttraining zu. Alles deutet darauf hin, dass die in dieser Trainingsform auftretenden Druck- und Zugkräfte die stärksten Auswirkungen auf die Knochenkräftigung haben.
Knochendichte:
In der Regel weisen Menschen um die 30 Jahre die größte Knochendichte auf. Wenn nichts dagegen unternommen wird, geht es danach abwärts und zwar jährlich um 0,5 bis 1 Prozent.


